Kunst & Kultur Nachrichten

Wahrzeichen des Ruhrgebiets: Dortmunder U

Das Dortmunder U ist in Dortmund selbst sehr bekannt und auch geschätzt, daher ist es heute auch ein Industriegebäude, welches unter Denkmalschutz steht. Früher war das Dortmunder U eher bekannt als der Stammsitz der Dortmunder Union Brauerei, worin hinterher die Brauerei Brinkhoff ihren Sitz hatte. Zu finden ist das Dortmunder U in der Innenstadt von Dortmund.

Ein neuer Umbau fand dann im Zuge der Ruhr 2010 statt, da der Umbau länger dauerte als geplant, fand die neue Eröffnung in verschiedenen Etappen statt. Als Kultur und auch Kreativ Zentrum wurde das Dortmunder U dann am 28. Mai 2010 eröffnet und zählte somit auch zu der ersten Etappe der Eröffnung. Durch diese Eröffnung, konnte auch die Ausstellung, welche in das Museum Ostwall verlegt wurde, am 9. Oktober 2010 wieder zu dem Ursprungsort zurück und konnte dort zur Eröffnung preisgegeben werden.

Um einen richtigen Abschluss für die Veranstaltung der Ruhr zu geben, wurde dann für die letztliche Feier noch die letzte Etappe des Hauses am 18. Dezember 2010 eröffnet.

In der letzten Etappe befinden sich nun die 15 Meter hohe Kathedrale und das dazu passende Restaurant. Die Dachterrasse und auch die Ausstellungsräume sind allerdings derzeit für Besucher noch nicht freigegeben.

Was man über das Dortmunder U wissen sollte.

Natürlich ist das Dortmunder U eine absolute Besonderheit, denn es war eines der ersten Hochhäuser, welche in Dortmund überhaupt existierten.
Gebaut wurde das Hochhaus nach dem Dortmunder Ingenieur Emil Moog 1926 und 1927.

Das Bier wurde zu der Zeit noch in offenen Becken gegoren und das Gebäude, welches mehrteilig gebaut wurde, wurde als Stahlbetonbau erbaut und steht auch 40 Pfeilern. Der eigentliche Hauptturm bekommt seine Krönung durch den gitterförmigen Aufbau verliehen. Den Punkt auf dem I setzt dann noch seit 1968 das goldene U, welches beleuchtet ist und das Firmenzeichen der Dortmunder Union Brauerei ist.
Das goldene U ist vierfach, so dass es auch von allen Seiten erkennbar ist und im Gesamten neun Meter hoch.
Im Laufe des Bestehens wurde das Hochhaus in seinem umfangreichen Gebäudekomplex des Öfteren ergänzt und aber auch erneuert. Die letztlichen Erneuerungen fanden demnach 2010 statt, so dass der Turm zu einem Museum neu eröffnet wurde.

Die gesamt Fläche, auf dem das Dortmunder U steht, wurde 2007 im Februar an die Stadt Dortmund verkauft, so dass dies wirklich ein Teil der Stadt ist.

Dass das Dortmunder U wirklich das ist, was es heute ist, nämlich das Kreativ und Wirtschaftszentrum, das wurde letztlich im Januar 2008 beschlossen und am 26. Februar 2008 auch von der Landesregierung bewilligt. Im Rahmen der Ruhr 2010 wurde das Dortmunder U mit in das Dortmunder Leuchtturm Projekt aufgenommen. Das Ganze Projekt kostet insgesamt 46 Millionen, die in Teilen aufgeteilt wurden, so dass die Kosten gedeckt werden können. Die Hälfte der Kosten wurden daher aus EU – Mitteln bestritten, 20 Prozent kamen aus den Mitteln des Landes Nordrhein Westfahlen und die restlichen 30 Prozent wurden aus der Kasse der Stadt Dortmund finanziert.

Der Vordere Bereich der sieben Geschoße wurde durchbrochen und ein Zugang zu den einzelnen Etagen gewährt. Durch den Durchbruch gewährt man nun den Besuchern eine so zu sagen offene Kunst Vertikale, welche die Dimensionen des Gebäudes offen legen. Die Vip Lounge ist durch die angebauten Erker entstanden, welche sich im westlichen Teil des Gebäudes über drei Etagen zieht.

Im Norden findet man nun die Bibliothek, welche sich über zwei Etagen verteilt. Um das Ganze noch abrunden zu können, wird sich im Eingangsberiech noch eine überdachte Piazza anschließen, somit wird eine Verbindung zum Stadtquartier erstellen.

Am 19. Dezember 2008 war es dann endlich soweit und der Öffentlichkeit wurde das Wahrzeichen übergeben, dies war der erste Schritt nach der Sanierung. Das Dortmunder U wurde mit 554 Gramm Blattgold neu belegt und durch den Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer und dem dazugehörigen Architekten Eckhard Gerner illuminiert.

Der erste Teil eröffnete dann am 28. Mai 2010 durch die Ruhr 2010, die anderen Teile, was etwa 60 Prozent waren, blieben noch geschlossen, da es bei der Sanierung Probleme in der Konstruktion des Daches und des Kellers gab.

Zur offiziellen Eröffnung wurde auch die Installation der fliegenden Bilder von Adolf Winkelmann eingeweiht. Hierzu wurde die Dachkrone mit LED Bildschirmen versehen, welche immer zur jeweiligen Zeit am jeweiligen Tag die passende Videokunst anzeigen.


Relevante Links:

- Offizielle Webseite
- Wikipedia-Artikel


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Textbeitrag: im Auftrag v. MenschKunst - Foto: Michael Koschinski - Bild 3: Katharina Wackernagel und Adolf Winkelmann



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